Wappen der Gemeinde Bredow
Märkische Allgemeine Zeitung 2017
(Stand: 16.03.2017)

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Märkische Allgemeine Zeitung 2017
Januar
25.01.:
Das Rückgrat der Sportvereine
Havelland. Für den Jugendpreis wird Terry Wallstab (SG Brieselang) Kickboxen, nominiert.
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Februar
13.02.:

Im "Big Family" haben sich alle lieb

Seit 15 Jahren gibt es den Bredower Jugendklub - eine Erfolgsgeschichte

Von Vanessa Mehwitz

Bredow. Niemand wird ausgegrenzt, jeder ist willkommen. So lautet die oberste Regel im Jugendklub "Big Family" in Bredow. Betreuerin Katrin Jura sorgt dafür, dass diese auch eingehalten wird. Die sozialpädagogische Mitarbeiterin ist Ansprechpartnerin vor Ort und sieht den Klub als Schutzraum. "Jeder darf herkommen. Selbst wenn einer etwas Ruhe sucht, wird er in Ruhe gelassen", so Jura.
Der Bredower Treff ist hauptsächlich für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 18 gedacht, im Moment ist die größte Gruppe 12 bis 15 Jahre alt.
Der Bedarf für einen Jugendklub war da, aber die Umstände nicht immer günstig. Mal fehlten geschulte Betreuer, dann wieder die Mittel. Ende letzten Jahres feierte "Big Family" aber das 15-jährige Bestehen.
2001 war der damalige Bürgermeister Erhard Moebes bei der Gründung eine große Unterstützung. Zudem gibt es auch aus Bredow und Brieselang immer wieder Hilfe, zum Beispiel wenn es um das Organisieren von Veranstaltungen geht oder wenn ein zusätzlicher Betreuer gebraucht wird.
Der Klub, unter der Trägerschaft des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland, ist für die Kinder heute wie damals ein wichtiger Treff und die ideale Gelegenheit für Jugendarbeit. Unter anderem werden den Kindern erste demokratische Strukturen näher gebracht: Dazu gibt es Fragerunden, ein Mitspracherecht für jeden und einen gewählten Klubrat. "Die Jugendlichen lernen, wie sie ihre Rechte in angemessener Weise durchsetzen können," erklärt Jura. Ganz oben auf der Tagesordnung steht aber der Spaß und das Austoben. In der Schule müssen die Kinder den ganzen Tag still sitzen, da sei es wichtig, sich auch mal richtig auspowern zu können.
Das sieht auch Niklas Grünefeld (11) so: "Ich spiele hier gern Fußball. Manchmal chillen wir aber auch alle zusammen auf der Couch und hören Musik." In der Gemeinschaft wird sogar mal das Smartphone vergessen, man beschäftigt sich lieber miteinander. Die Möglichkeiten sind reichlich vorhanden: malen, basteln, Gesellschaftsspiele, Sport, kochen oder einfach nur zusammen toben. Zudem sorgen kleine Ausflüge für Abwechslung, wie im Sommer ins Stadtbad Nauen, zum Erlebnis-Dorf nach Elstal oder ins Tropical Island.
Für Kathrin Jura ist die Arbeit mit Kindern eine Herausforderung: "Ich habe manchmal die Befürchtung, nicht cool genug zu sein. Aber es ist immer wieder schön, wenn die erwachsen gewordenen Kinder einen nach Jahren noch erkennen und erzählen, wie schön die Zeit im Klub war."
Die größte Bestätigung ihres Schaffens findet die Betreuerin in dem wachsenden Vertrauensverhältnis zu den Kindern, wenn die Jugendlichen sich ihr anvertrauen. Die zwölfjährige Paula Kapitzke aus Bredow: "Die Betreuer hier sind alle sehr nett, und wir können offen miteinander sein. Alle, die hier herkommen sind Freunde."
Im Klub
Hinten: Katrin Jura. Von links: Paula Kapitzke, Niklas Grünefeld, Paul Pardemann, Domenik Mählis
17.02.:

Über Berg und Tal durch Bredow-Luch

Über Berg und Tal durch Bredow-Luch

Von Andreas Kaatz


Bredow. "Meterhoch" steht oft das Wasser in den Löchern, der Weg durch die Splittersiedlung Bredow-Luch gleicht einer Mondlandschaft. Der Brieselanger Richard Heynisch hat dafür nur eine Bezeichnung: "Katastrophal". "Keiner tut dort etwas. Ich erwarte von der Gemeinde, dass sie ein Mindestmaß an Unterhaltung vornimmt", empört er sich. Der Einwohner, der jetzt nur mal zufällig dort entlang gekommen war, sieht Gefahr im Verzug. Er kann sich nicht so recht vorstellen, dass ein Krankenwagen im Falle des Falles dort gut entlang kommt. Immerhin würden dort mehr als 30 Menschen leben. "Es geht gar nicht darum, dass die Straße richtig ausgebaut wird, sondern nur schlichtweg darum, mit Sand und Schotter die Löcher zu schließen." Das Verkehrsaufkommen sei nicht allzu hoch, so dass dies für eine Weile ausreichen müsste. Früher sei dort öfter mal der Bauhof entlanggefahren, habe etwas gemacht. "Bredow Luch ist der vergessene Hinterhof der Gemeinde Brieselang", sagt er.
Bredows Ortsvorsteher Erhard Moebes kennt das Problem auch. Bis an die Siedlung ran sei die Straße noch in Ordnung, "aber innerhalb ist es schlimm. Eigentlich müsste die Straße grundhaft erneuert werden". Dass aber die Bewohner dort davon nicht begeistert sind, weiß er auch. Denn das würde für den Einzelnen viel Geld in Form von Anliegerbeiträgen kosten.
In der Vergangenheit habe es schon einmal eine Umfrage gegeben, da sei aber der Ausbau aber abgelehnt worden. Und zwischenzeitlich sei das Thema der Bewohner nicht an ihn herangetragen worden. Eventuell könne man dazu noch einmal eine Einwohnerversammlung veranstalten, auf jeden Fall will Moebes das Thema auf der Ortsbeiratssitzung ansprechen.
Bürgermeister Wilhelm Garn hat sich die Straße auch noch einmal angeschaut und ebenfalls den schlechten Zustand registriert. Wie er sagt, sei ein Teil der Straße im Gemeindeeigentum und ein anderer auf privatem Land. "Da, wo es besonders schlimm ist, befindet sich die Straße im privaten Eigentum. Wir werden das aber jetzt zum Anlass nehmen, um die zuständigen Eigentümer anzuschreiben und aufzufordern, den Weg in Ordnung zu bringen", so Garn.
Die Wege der Gemeinde habe man erst unlängst erst wieder herrichten lassen. Laut Bürgermeister handle es sich bei Bredow-Luch um eine Streusiedlung. Sie liegt auf zwei Gemarkungen. Der nördliche Teil gehört zu Nauen. Aber auch da ist es aufgrund anderer Prioritäten vorläufig nicht vorgesehen, die Straße zu erneuern, zumal sie sich im Außenbereich befindet, heißt es aus dem Nauener Bauamt.
17.02.:
Bericht zur Feuerwehr
Bredow. Ein Bericht zum Stand der Planung "Bredower Mitte" - Schaffung eines neuen Dorfgemeinschaftshauses und eines neuen Standortes für die Ortsfeuerwehr - steht auf der Tagesordnung des Bredower Ortsbeirates am Freitag, 17. Februar, im Gasthof Grünefeld. Zudem geht es um die Auflösung der Bredower Ortsgruppe der Volkssolidarität, und es wird ein Situationsbericht zur Freiwilligen Feuerwehr gehalten. Die Beratung beginnt um 19 Uhr.
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Briefsiegel Amt Bredow
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